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Erlebnisbericht; Selbstfahrerreise Nordirland und Southern 100 mit dem Motorrad

Dieser Erlebnisbericht zeigt, wie eine gut geplante Selbstfahrerreise mit dem Motorrad zu einem echten Abenteuer werden kann. Anhand persönlicher Eindrücke gibt er Einblick in das Reisen durch Irland und Nordirland – mit spektakulären Landschaften, bewegender Geschichte und besonderen Momenten entlang der Strecke.

Der Bericht soll inspirieren, Mut zur eigenen Selbstfahrerreise machen und zeigen, wie aus einer Idee eine unvergessliche Motorradtour wird.

Eine Selbstfahrerreise – erzählt von Jürgen T.

Manche Reisen beginnen lange vor der Abfahrt. Bei Jürgen T. war es die Idee einer Selbstfahrerreise, die sich Schritt für Schritt zu einem echten Abenteuer entwickelte. Nordirland – rau, grün, geschichtsträchtig – sollte es werden. Was ihn erwartete, erzählt er in seinem persönlichen Erlebnisbericht.

 

Die Vorfreude beginnt zu Hause

Was macht eine Selbstfahrerreise wirklich aus?

Um die Tour in vollen Zügen zu geniessen, liess ich sämtliche Fähren und Hotels vorbuchen. Diese konnte ich in aller Ruhe in der Schweiz aussuchen, was auch die Vorfreude steigerte.

«Schon bei der Planung wurde klar: Diese Reise sollte entspannt, aber intensiv werden. Keine Hektik, kein Improvisationsstress – dafür Raum für echte Erlebnisse.»

 

Warum gerade Nordirland?

Warum hast Du Dich denn für eine Reise nach Irland und Nordirland, mit dem Ulster GP, entschieden?

Nach dem Besuch der Tourist Trophy (TT) auf der Isle of Man war mein Abenteuerlust geweckt. Mich faszinierte Irland mit den grünen Feldern, den schroffen Küsten und dem wilden Meer schon seit Langem.

MotoTours MTS Aktivreisen in Neuenhof half mir, meine Traumreise in die Tat umzusetzen und gab mir wertvolle Tipps.

«Die Begeisterung für legendäre Rennen und spektakuläre Landschaften führte Jürgen schliesslich nach Nordirland – mit klaren Erwartungen und grosser Neugier.»

 

Unterwegs auf bekannten und unbekannten Wegen

Wie war die geplante Reiseroute?

Von Frankreich ging es mit der Nachtfähre an die Ostküste Irlands, von wo ich das Landesinnere und die Wild Atlantic Way bis nach Nordirland bereiste. Am Ende des Wild Atlantic Ways in Nordirland beginnt gleich die Causeway Coastal Route, welche bis nach Belfast führt, wo auch der Ulster GP stattfindet. Via Cairnryan und Newcastle gelangte ich zurück aufs europäische Festland und reiste zurück in die Schweiz.

«Eine Route, die Abwechslung versprach – und sie hielt, was sie versprach.»

 

Highlights zwischen Kurven, Küste und Kultur

Welches sind Deine Highlights in Irland?

Der Südwesten Irlands ist ein wahres Motorradparadies mit den kurvigen, hügeligen Strassen und den dramatischen Küstenlinien. Besonders erwähnenswert ist die Panoramastrasse „Ring of Kerry“, welche mir so gut gefiel, dass ich diese zwei Mal befuhr. Doch auch die lebhafte Stadt Dublin mit seiner pub-Kultur auf der O’Connell Street und Küstenpfaden der Innenstadt für Unterhaltung sorgten und ich habe sogar ein eigenes Steppanzelchen sehen können. Es gibt unzählige unbekannte, malerische Strecken in Irland.

«Die Mischung aus Natur, Kultur und Fahrspass machte jeden Tag einzigartig. »

 

Begegnungen auf der grünen Insel

Wie sind die Menschen?

Irländer sind ausgesprochen nett, hilfsbereite Menschen. Anfangs gab es manchmal Verständigungsschwierigkeiten aufgrund des Dialekts, was jedoch immer mit Humor genommen wurde.

«Gerade diese Offenheit machte viele Begegnungen unterwegs besonders – spontan, herzlich und oft überraschend. »

 

Geschichte, die man spürt

Was hat dich besonders beeindruckt in Nordirland?

Dazu gehört sicherlich die geschichtsträchtige Stadt Londonderry, welche durch den „Bloody Sunday“ während dem Nordirlandkonflikt traurige Bekanntheit erlangte. An den Hausfassaden sieht man heute Wandmalereien (Murals), wo die schlichten dieser Zeit festgehalten sind.

Ein Muss für Fans des Strassenrennsports ist Ballymoney mit dem Dunlop Memorial und der „Joey’s Bar“, welche heute von der Familie des berühmten Joey Dunlops geführt wird.

Der Ulster GP ist kleiner als die TT, doch dank den renommierten Einheimischen herrscht eine entspannte Atmosphäre, man findet schnell Anschluss und erhält wertvolle Insider-Tipps.

«Nordirland zeigt sich hier von seiner tiefgründigen Seite – emotional, authentisch und motorsportlich geprägt. »

 

Gut vorbereitet unterwegs

Wie hast Du Dein Motorrad auf diese Reise vorbereitet?

Ich liess mein Motorrad in der Werkstatt auf die Fahrtüchtigkeit überprüfen und die Reifen wechseln, um die Sicherheit auf der Reise zu gewährleisten.

«Eine gute Vorbereitung zahlte sich aus – gerade auf den oft schmalen und abwechslungsreichen Strassen. »

 

Fazit: Eine Reise, die bleibt

Jürgens Selbstfahrerreise durch Irland und Nordirland war mehr als eine Motorrad-Tour. Sie war eine Begegnung mit Landschaften, Menschen und Geschichte – intensiv, persönlich und nachhaltig. Wer Freiheit auf zwei Rädern sucht und gleichzeitig tief eintauchen möchte, findet hier ein Reiseziel mit echtem Charakter.

 

Hier geht’s zu unseren Selbstfahrer Motorradreisen nach Nordirland;

North West 200 Rennen – MotoTours

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